Zeitzeuginnengespräch mit Renate Aris
"Ich bin ein Mensch, der keine Angst hat"

Renate Aris ist eine der letzten Überlebenden des Holocaust in Sachsen. Ihre Lebensgeschichte ist ein Zeugnis von Resilienz, Mut und der unverzichtbaren Bedeutung von Erinnerung. Die Stadt Chemnitz hat ihr 2022 den Ehrenpreis des Chemnitzer Friedenspreises verliehen. Seit vielen Jahren teilt sie ihre Erfahrungen mit Schulen, Kirchengemeinden und Institutionen - allein über 500 Schulen haben ihr zugehört.
In dieser Online-Veranstaltung werden Dr.Burkhard Jellonnek und Thomas Mann mit Renate Aris ins Gespräch kommen über die zentralen Fragen der Gegenwart: Wie sprechen wir mit Schülerinnen und Schülern über den Holocaust? Was muss sich ändern in unserem Umgang mit Erinnerung und Gedenkkultur? Und wie bewahren wir die Stimmen der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, wenn es keine persönlichen Begegnungen mehr gibt?
Die Veranstaltung ist offen für Lehrkräfte, Referendarinnen und Referendaren, Fachleiterinnen und Fachleiter, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie alle Interessierten. Sie leistet einen Beitrag zur Förderung von Demokratiebildung, historischem Bewusstsein und dem Aufbau einer Kultur der Zivilcourage.


Zur Person: Renate Aris wurde 1935 in Dresden geboren und überlebte den Holocaust. Als eine der letzten Zeitzeuginnen teilt sie ihre Lebensgeschichte regelmäßig mit Schulen und Gemeindegruppen. Ihre Botschaft: "Das ist ganz wichtig. In allen Bevölkerungskreisen, vom kleinen Schulkind bis zum Herrn Professor: Das Unwissen über Nationalsozialismus und Holocaust ist beängstigend." Aris ist Trägerin des Sächsischen Verdienstordens und erhielt 2022 den Ehrenpreis des Chemnitzer Friedenspreises.

Der Zugangslink wird Ihnen nach Anmeldung am Veranstaltungstag (15.09.2026) zugesendet