Hörkompetenz. Hören? Das kann doch jedes Kind!? (Teil 1)
Zwar können die meisten Kinder von Geburt an - und auch schon davor - den Hörsinn nutzen, aber das Hören in der Schule stellt weit mehr Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler, als das Hören im Alltag. Sie müssen zum Beispiel über eine längere Zeitspanne aufmerksam zuhören, sollen einzelne Laute heraushören können und Aufgaben bearbeiten, die mitunter nur einmal verlautbart wurden. Für Kinder, die Deutsch als Zweitsprache lernen und mit einer anderen Sprache im häuslichen Umfeld großgeworden sind, kommen weitere Herausforderungen dazu. Sie müssen zum Beispiel überhaupt erst einmal in der Lage dazu sein, in einem kontinuierlichen Redefluss Wörter und Wortgrenzen zu erkennen.
In der Fortbildung wird aufgezeigt, wo die spezifischen Schwierigkeiten im Schulunterricht im Bereich des Hörverstehens liegen, welche Rolle Alltagssprache/Dialekt und die Schulsprache (z.B. Operatoren und andere Handlungsanweisungen) spielen und wie Lehrpersonen gezielt Hördidaktik einsetzen können, um das Hörverstehen zu fördern. Dies beinhaltet auch praktische Ideen für Kinder mit geringem Wortschatz und für das Zusammenspiel von Hören und Lesen.
Beim ersten Termin geht es um die Grundlagen im Themenbereich der Hörkompetenz. Wir stellen Fördermöglichkeiten vor, die Sie bis zum zweiten Termin ausprobieren sollten.
Literatur: www.waxmann.com/buecher/Hoeren-in-der-Primarstufe
Hinweis: Die Anmeldung verpflichtet zur Teilnahme am 2. Teil der Veranstaltung am 08.06.26!