Auf dem Weg zum "multiprofessionellen" oder "crossfunktionalen" Team - Herausforderungen gemeinsam meistern

(In Kooperation mit dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien, LPM)
Alle reden von Multiprofessionalität, was ist gemeint? Fakt ist: mit wachsender Aufgabenkomplexität werden Teams in Schulen heterogener. Wie kann die Kooperation verschiedener Professionen potenzialaktivierend und entwicklungsfördernd gelingen?
Übergeordnetes Ziel der modularisierten Qualifizierung ist der Aufbau, die Führung, Kompetenzstärkung, Prozess- und Organisationsentwicklung multiprofessioneller Gruppen. Im Mittelpunkt stehen Managementkompetenz und Professionalisierung von Leitung und Teams an Schulen, mit besonderem Fokus bei der multiprofessionellen Zusammenarbeit des Kernteams Schule-Jugendhilfe.
Grundlagen:
- aktualitätsbezogenes Fachwissen,
- effiziente Methoden und soziale Handlungskompetenzen,
- Qualitätsleitlinien für eine wirkungsvolle Führung und Teamarbeit von multiprofessionellen Gruppen,
- lösungsorientierte Vorschläge zur praktischen Umsetzung,
- Werkstattarbeit, individuelle Fallarbeit,
- Organisation und Transfer im System.

Modul 2 (19.01.2021 + 20.01.2021)
Chance Team: Teamarbeit- und Teamentwicklung (1,5 Tage)
Im Fokus: lösungsorientierte Kooperation - der Einzelne addiert, die Gruppe multipliziert
- Synergien von Teams: Teamgeist, Teampotenziale und Teammotivation erkennen und stärken
- Gruppenphasen erkennen und Chancen nutzen: unterschiedliche Rollen im Team
- Instrumente zur Teamentwicklung und Teamkooperation

Als besonders zielführend erwünscht ist die Teilnahme von Vertreter/-innen des Schulleitungsteams und/oder von mit der Organisation der Multiprofessionalität am Standort zukünftig beauftragten Lehrkräften und Pädagog/-inn/-en.
Empfohlen wird die Teilnahme von Tandems oder Gruppen eines Standortes.
Als Kernteam sind die Professionen Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, Schoolworking im Fokus.
Einige Beispiele für weitere mögliche Professionen am Standort: Erzieher/-innen, Sprachförderkräfte, Ganztagsbetreuung, Frühförderung, Ehrenamt, Dolmetscher, Elternberatung, Schulpsychologe, Wohlfahrtsverbände, Netzwerkpartner des außerschulischen Umfeldes mit schulspezifischen Aufgaben, Heilpädagog/-inn/-en, Hausaufgabenhilfe, Inklusionsbegleiter/-innen.
Es gibt eine Teilnehmerbegrenzung.
Die Qualifizierung wird mit einer schriftlichen Reflexion zur praxisorientierten Umsetzung am Standort und LPM-Zertifizierung im Jahr 2022 abgeschlossen. Die Teilnahme an allen Modulen ist dafür Voraussetzung.
Die Gesamtdauer beträgt 6,5 Tage, plus 1 Wahlmodul
Die Qualifizierung findet präferiert in Präsenzform statt, Online- Module können pandemiebedingt notwendig werden
Eine Begleitung am Standort über das LPM ist möglich
Die Qualifizierung wird mit einer schriftlichen Reflexion und einer Zertifizierung abgeschlossen. Abgabe der Abschussarbeit: 01.11.2022.
Zertifikatsübergabe ist am 3. Novemberwoche 2023
Zur Vorbereitung der Zertifikatsarbeit und Reflexion der Umsetzung sind weitere freiwillige Workshops möglich.