Ausbildung zum Trainer/zur Trainerin für Gewaltfreiheit und Friedensbildung an Schulen "Friedensstifter werden"

Konflikte und Kriege, Flucht und Rassismus, Radikalisierung und Terroranschläge sind Themen, die zunehmend auch Schüler*innen beschäftigen und beunruhigen. Gewalt scheint immer wieder Gegengewalt zu erzeugen.
Viele Schulen verfügen über gute Ansatzpunkte, mit Schüler/-innen gewaltfreie Formen der Konfliktlösung einzuüben: Streitschlichter-Programme, Gewaltprävention oder Zivilcourage-AGs, wie sie bei dem Zertifikat "Schule ohne Rassismus" gefordert sind.
Unser Angebot greift diese Programme auf und entwickelt sie weiter zu einer Friedensbildung, die sich als Teil der politischen und religiösen Bildung versteht. Dabei beschäftigen sich Schüler/-innen mit zwischenmenschlichen, gesellschaftlichen und internationalen Konflikten. Sie analysieren die Ursachen von Konflikten und diskutieren Möglichkeiten der zivilen und der militärischen Lösung. Sie lernen Methoden der aktiven Gewaltfreiheit kennen und erarbeiten Szenarien der Konflikttransformation. Die Religionspädagogik gibt dabei dem umfassenden Friedensbegriff "Shalom" und der gewaltfreien Praxis Jesu den ethischen Rahmen vor.

Für diese Ausbildung ist die Teilnahme von je 2 Personen pro Schule erwünscht, damit danach gemeinsame Projekte durchgeführt werden können.
In Kooperation mit der Katholischen Friedensbewegung pax christi, Diözesanverband Speyer.