Achtsame Selbstführung und Führung im Schulsystem -
Lösungen, Herausforderungen und Zwickmühlen

Eine Schule zu führen ist eine hochkomplexe Aufgabe und damit eine persönliche Herausforderung für alle Führungskräfte im Schulsystem. Schulleiter/-innen befinden sich in ihrer Führungsarbeit in einer "Sandwichposition" und müssen auf verschiedene Ansprüche von unterschiedlichen Gruppen reagieren. Auslöser für Stressempfinden können dabei die Anhäufung vielfältiger Aufgaben bei geringen Ressourcen, Erleben von strukturbedingten Dilemmata oder persönliche Stressmuster im Umgang mit Belastungen sein. Das Erleben von erhöhter Stressbelastung hat langfristige Auswirkungen auf unsere Gesundheit und Arbeitszufriedenheit.
Die Entwicklung von gesunden Self-Leadership-Kompetenzen und der bewusste Umgang mit strukturbedingten Stressauslösern stehen im Mittelpunkt der beiden Seminarblöcke. Mit neuen Methoden der Selbstführung werden praktische Lösungsideen entwickelt, die im Schulsystem umsetzbar sind. Dabei werden wir aus systemischer Sicht die Wechselwirkung von Führungsperson und Organisation betrachten und aus der Sicht der Salutogenese, die Entwicklung von Resilienzkompetenzen in den Fokus nehmen.
Ausgehend von den konkreten Anliegen der Teilnehmer/-innen werden aktuelle Methoden der Selbstführung vorgestellt und erprobt: Zürcher Ressourcen Modell, Rad der Selbstführung, Embodiment, systemisches Konfliktmanagement.
In diesem Seminar werden außerdem Erkenntnisse aus der Polyvagaltheorie (Stephen Porges) zur Regulierung des Nervensystems im Umgang mit Sicherheit und Unsicherheit in die Seminarkonzeption mit einfließen und auf die Führungsarbeit im Schulsystem übertragen.

Der Kostenbeitrag für die Veranstaltung beträgt 15,00 €.